Der Arbeitskreis Heimat Heimerzheim lädt ein

29. Dezember 2011

Heimatkundlicher Rundgang durch den Park
der Burg Heimerzheim
im Frühling

Samstag, 14. April 2012 um 10:30 Uhr, Treff: Parkplatz an der Burg

Den weitläufigen Heimerzheimer Burgpark kennen viele Bürger gar nicht, obwohl sie schon Jahrzehnte in Heimerzheim wohnen. Dabei hat er eine Menge Überraschungen zu bieten. Eine Waldschneise beispielsweise eröffnet den Blick bis zur Tomburg bei Rheinbach; im Mittelalter gab man sich gegenseitig Feuerzeichen. Alte Buchen können „sprechen”, sie erzählen eingeritzte Geschichten. Der Eiskeller, der sich unterhalb des Familienfriedhofes befindet, ist kürzlich erst renoviert worden. Was hatte er für eine Funktion? Schützengräben aus dem Jahre 1944 wollen erklärt werden. Ebenso der Mühlenbach, der von der Dünstekovenener „Ruusch” fast 2000 Meter bis zur ehemaligen alten Mühle im Park Wasser führte. Altarme der Swist aus den Jahren 1918 und 1965 sind noch zu erkennen und der verwunschene „Berg Tabor” lässt sich besteigen.

Heimerzheimer Burgpark, blühende Busch-Windröschen, auch Märzblume, Käsblümchen oder Kuckucksblume genanntGerade im Frühling, wenn die Vegetation aus dem strengen Winterschlaf erwacht ist, schimmert der Burgpark vor lauter blühenden Blumen schneeweiß und gelb. Dann ist ein Spaziergang durch den Park ein ganz besonderes Vergnügen. Wir kommen rechtzeitig zum Frühlingserwachen.

Heimerzheimer Burgpark, blühende Busch-Windröschen, auch Märzblume, Käsblümchen oder Kuckucksblume genannt

Heimerzheimer Burgpark, blühende Busch-Windröschen, auch Märzblume, Käsblümchen oder Kuckucksblume genannt

Georg Schmidberger vom Arbeitskreis Heimat Heimerzheim geht mit seinen Gästen auf Spurensuche und zeigt ihnen den Heimerzheimer Burgpark, der sich jetzt in seinem schönsten Frühlingskleid zeigt.

Herzlich willkommen!!

Dä ahle Berch en Hemezem

29. Dezember 2011

heißt die Beamerschau, die der Arbeitskreis Heimat Heimerzheim am Mittwoch, 14.März 2012 um 19:30 Uhr im katholischen Pfarrzentrum  Heimerzheim zeigt.

„Alter Berg” nennen die Heimerzheimer den sonnigen Westhang des Vorgebirges, der sich von der Kriegshovener „Alm” bis zur heutigen Bundespolizei, erstreckt.
blühende Kirschbäume auf der Heimerzheimer 'Alm'

blühende Kirschbäume auf der Heimerzheimer ‘Alm’

Auf Empfehlung des Bornheimer Herrn von Carnap wurde vor etwa 150 Jahren der „Berg” mit Obstbäumen bepflanzt, weil der kiesige Boden für den klassischen Anbau der Kleinbauern, nämlich Getreide, nichts hergab. Die Erträge waren miserabel und die schwere Arbeit lohnte nicht.

Das war der Auftakt für eine Erfolgsgeschichte, von der mehrere Generationen in Heimerzheim gut leben konnten.

Bereits Ende April blühten die ersten Kirschbäume und bald glich der Westhang des Vorgebirges in Heimerzheim einem weißen Meer von Blüten. Das Gras darunter war saftig grün und von Löwenzahnblumen gesprenkelt. Es roch wunderbar „blötesööß”, und Bienen und Hummeln summten um die Wette.

Kirschen pflücken mit langen Leitern

Kirschen pflücken mit langen Leitern

An den Wochenenden kamen die Menschen aus den Städten Bonn und Köln, um dieses Naturschauspiel zu sehen. Die Köln-Bonner-Eisenbahnen (KBE) setzten Sonderzüge ein um die Reisenden nach Bornheim zu bringen. Ein Postbus beförderte sie nach Heimerzheim. Dann spazierten Heerscharen von Menschen durch die Baumblüte. Immer wieder hörte man: „Nä, wat es dat he  schön”. Eine Situation, die wir uns heute nicht mehr vorstellen können.

Wenn dann die zarten Blüten von den Nachtfrösten verschont blieben, konnten sich die Obstbauern auf eine gute Obsternte freuen. Bereits Ende Mai gab es die ersten reifen Kirschen. Jetzt wurde gepflückt und die Ware zu den Händlern gebracht, die die Märkte in Bonn und Köln beschickten. Neben Kirschen gab es auch Stachel- und Johannisbeeren zu ernten.

Der „Alte Berg” war bis in die 1960iger Jahre ein einziger Obstgarten voller Kirschbäume. Dann wies die Gemeinde hier diverse Baugebiete aus und nach und nach entstanden aus den Obstgärten Wohngebiete. Ein alter Feldweg, der dieses Gebiet früher zugänglich machte, wurde ausgebaut und hieß ab 1970 „Höhenring”.

Feldwegekreuzung Höhenring-Viehtrift, um 1960, Fotomontage

Feldwegekreuzung Höhenring-Viehtrift, um 1960, Fotomontage

Es entstanden neue Straßen mit Namen, die sich teilweise an den alten Flurnamen anlehnten. So gab es dann auch einen „Zerresweg”, dessen Name heute mehrere Herkunftsdeutungen hat, wie Georg Schmidberger in seinem Beamer-Vortrag vom „Ahlen Berch in Hemezem” zu berichten weis.

Kirche der Baptistengemeinde an der Kreuzung Höhenring-Viehtrift, 2011

Kirche der Baptistengemeinde an der Kreuzung Höhenring-Viehtrift, 2011

Mit der Wahl des Vortragtermins erinnert der Arbeitskreis Heimat an eine alte Heimerzheimer Tradition. Noch in den 1950er Jahren wurde die von der überwiegend katholischen Bevölkerung streng gehandhabte Fastenzeit „halbiert”, und mit dem Segen der Kirche durfte die sechswöchige Fastenzeit mit einer öffentlichen Veranstaltung , etwa einem Konzert oder einem Theaterstück, „aufgelockert” werden. Man nannte dies die „Haleve Faas”. An diese alte Sitte will der Arbeitskreis Heimat symbolisch erinnern.

Zum Film “You Enter Germany 2″

29. Dezember 2011

Die Konejung-Stiftung in Vettweiß hat über die Kämpfe im Kriegswinter 1944/1945 in den Ardennen und im Hürtgenwald zwei beeindruckende Filme produziert.

Jetzt wurde die DVD „YOU ENTER GERMANY 2″ mit einer Sammlung von vier Stunden historischem Filmmaterial aus US Archiven fertig gestellt.

Der Arbeitskreis Heimat Heimerzheim konnte den Drehbuchautor des Filmes, Achim Konejung, gewinnen, selbst bei der Vorführung dabei zu sein um Fragen aus dem Publikum zu seinem Werk zu beantworten. Darüber freuen wir uns sehr.

Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:00 Uhr

“YOU ENTER GERMANY 2″

Katholisches Pfarrzentrum in Heimerzheim

(Eintritt 5,00 €)

yeg2-1.pngNach dem Beginn Invasion in der Normandie im Juni 1944 konnten die Alliierten Aachen am 21. Oktober 1944 als erste Stadt im deutschen Reich einnehmen. Danach trafen die vorwiegend amerikanischen Truppen in der Eifel auf heftigen Widerstand der deutschen Wehrmacht. Im November 1944 wurden die Städte Düren und Jülich von den Alliierten völlig zerstört. Zuvor bereits strömten unzählige Flüchtlinge aus dieser Region nach Osten in Richtung Rhein, viele von ihnen kamen auch nach Heimerzheim und fanden Unterkunft im Ort.

Mit der Operation „Wacht am Rhein” wollte die deutsche Wehrmacht den alliierten Vorstoß in Richtung Rhein stoppen. Deutsche und amerikanischen Einheiten bissen sich im frühen Winter 1944 in der unwegsamen Gegend südwestlich von Düren, im Hürtgenwald, wochenlang fest.


Westwall, Panzersperre, genannt 'Höckerlinie'. Foto: privat
Die Kämpfe im Hürtgenwald und entlang des Westwalls von 1944 bis 1945 gehören zu den letzten großen Mythen des Zweiten Weltkriegs. Von der „längsten Schlacht auf deutschem Boden” ist die Rede, vom ,,Verdun in der Eifel,” von der größten amerikanischen Niederlage in Europa. Selbst die offizielle US- Militärgeschichte spricht vom Hürtgenwald als einen „schwarzgrünen Ozean aus Wald, in dem Hänsel und Gretel vom Weg abkamen”. Hemingway nannte die Forste der Eifel ,,Wälder, in denen die Drachen hausen”. Drachenzähne, Siegfriedlinie, Höllenwald, Begriffe, die an altdeutsche Mythen und Märchen erinnern, an das Nibelungenlied, an die NS- Propaganda vom ,,ewigen Wald”, an die Geschichten von Gespenstern und bösen Hexen im tiefen Tann. Noch heute wird von den über 68.000 Toten im Hürtgenwald gesprochen und in der Offizierskaderschule Fort Leavenworth, USA, wird die ,,Allerseelenschlacht” am 2. November 1944 bei Vossenack und Schmidt als amerikanisches Desaster gelehrt. James Gavin, Kommandeur der 82nd Airborne Division, nannte den „Bloody Huertgen” eine ,,Schlacht, die nie hätte geschlagen werden dürfen”. Vielleicht deshalb steht dieses historische Ereignis in den USA für immer im Schatten glänzender Siege wie die Landung in der Normandie und der Rheinübergang bei Remagen.

Nach den Kämpfen im Hürtgenwald trafen die amerikanischen Truppen Ende Februar/ Anfang März 1945 auf ihrem Weg zum Rhein auch auf den Ort Heimerzheim, der seit Herbst 1944 von der „Organisation Todt” als „Festung” - quasi als letzter Halt vor dem Rheinübergang - ausgebaut war. Um den Jahreswechsel 1944/1945 bis zum Ende Januar war der Ort „voll von Militär” - so steht es in den Chroniken. Dies war den Amerikanern bekannt, sie bombardierten deshalb am 3.März 1945 Heimerzheim sehr, um ohne weiteren Widerstand in Richtung Rhein an die noch unzerstörte Brücke von Remagen zu gelangen.Unter den rund 180 Toten nach dem Bombardement vom 3. März 1945 befanden sich sehr viele Opfer, die als Flüchtlinge aus der Region Düren und Jülich in Richtung Rhein in Heimerzheim „hängen geblieben” waren.

Die Schlacht im Hürtgenwald hat also in der Reihe der nachfolgenden Ereignisse zum Kriegsende im März/April 1945 einen direkten Bezug mit unserem Ort Heimerzheim.

Eine sozialgeschichtliche Fundgrube

29. Dezember 2011

Eine sozialgeschichtliche Fundgrube

1996 bis 2011: 15 Jahre Arbeitskreis Heimat Heimerzheim

7. März 2011

„Alte Fotos sammeln, ein paar Anekdötchen erzählen, in der Historie kramen…”,

so beschrieb vor 10 Jahren der Bonner General-Anzeiger die Tätigkeit des Arbeitskreises Heimat Heimerzheim.

Die Idee, einen solchen Arbeitskreis zu gründen, hatte 1996 Rainer Schmitz als damaliger Vorsitzende des Heimerzheimer Ortsausschusses für Heimat und Kulturpflege  e.V.

Heute besteht der Arbeitskreis bereits 15 Jahre und hat 15 feste Mitglieder. Seine Arbeit geht weit über das Sammeln von Fotos und Anekdötchen hinaus.

Der Arbeitskreis Heimat Heimerzheim will die kleinen Geschichten, die Eigenarten der Menschen und deren Gewohnheiten, aber auch altes Brauchtum bei Heimerzheimer Zeitzeugen hinterfragen, mit Fotos und Dokumenten aufarbeiten, archivieren und allen Bürgern in Veröffentlichungen zugänglich machen.

Das Ziel ist, heimatkundliches Wissen über den Ort und die Region zu erweitern und lebendig zu halten.

Unser Motto:      

„Das Lebendige an der Gegenwart ist ihre Vergangenheit”

„Durch Vergangenheit Gegenwart erklären”

„Damit Vergangenheit Zukunft hat”

  • Ein fester Bestandteil der Tätigkeiten des Jahres ist die Erstellung eines Bildkalenders mit alten Heimerzheimer Fotos. 2011 erscheint die 14. Ausgabe.
  • Der Arbeitskreis führt ein großes Bildarchiv, welches derzeit über 2000 Fotos enthält. Die Bilder stellte die Heimerzheimer Bevölkerung zur Verfügung.
  • Jährlich findet eine große Dia-/ Beamerschau statt mit den Titeln. „Heimerzheimer Ansichten oder „Heimerzheimer Straßen” statt. Diese Veranstaltung, die etwa zur „Haleven Faas” (zur Hälfte der Fastenzeit) stattfindet, wird mit bis zu 200 Personen besucht.
  • Ebenfalls jährlich veranstaltet der Arbeitskreis „Heimatkundliche Rundgänge” oder Führungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Auch in den örtlichen Schulen (Grund- und Verbundschule) ist der AK Heimat aktiv und referiert über historische Themen der Ortsgeschichte.
  • Es erschienen bereits 15 Ausgaben des „Heimatboten”, der etwa zweimal im Jahr historische Themen aufgreift und der Bevölkerung mit einer Auflage von rd. 600 Stück kostenlos zur Verfügung steht.
  • 2005 gab der Arbeitskreis sein erstes Buch heraus mit dem Titel „Heimerzheim 1933 bis 1945″. mit einer Auflage von 600 Stück heraus. Einen Klassensatz von 30 Exemplaren stellte der Arbeitskreis kostenlos der Georg von Boeselager-Verbundschule Swisttal- Heimerzheim als Arbeitsunterlage zur Verfügung. Dem vorgenannten Buch wird 2011 die               logische Fortsetzung mit dem Titel „Heimerzheim 1945 bis 1969″ folgen.
  • 2006 konnte auf Initiative des AK-Heimat die historische Fassade der Heimerzheimer Gaststätte Frings unter Denkmalschutz gestellt und so vor einem eventuell drohenden Abriss gerettet werden.
  • Im Jahre 2007 war der Arbeitskreis Herausgeber des Buches „Heimerzheim im Wandel der Zeiten”, Geschichte und Geschichten. Dieses Werk schließt die Lücken in den historischen Erforschungen des bisherigen Heimerzheimer Schrifttums und wurde vom LVR gefördert.
  • Der Arbeitskreis nimmt regelmäßig teil an den „Tagen des offenen Denkmals” und stellt Zeit und Wissen interessierten Gästen zur Verfügung.
  • Seit dem Jahre 2008 ist der Arbeitkreis Heimat Heimerzheim auch im Internet präsent und informiert über aktuelle Themen, Aktivitäten und Termine. So können beispielsweise die bereits erschienenen Heimatboten 1-13 aus dem Netz herunter geladen werden.
  • Seit dem Jahre 2008 verhandelt der AK-Heimat mit der Gemeinde Swisttal, Teile eines gemeindeeigenen historischen Gebäudes zu übernehmen, um es als Vereinsarchiv zu nutzen. Das Gebäude aus dem Jahre 1900, die so genannte „Untere Erft”, verfügt über alte technische Einrichtungen der Getreideaufbereitung aus den 1920er Jahren, die bis etwa 1960 genutzt wurden. Teile dieser Einrichtung sollten erhalten und für die Öffentlichkeit museal aufbereitet werden. Einen ausführlichen Hintergrund hierzu befindet sich auf der Homepage des AK-Heimat.
  • Frühjahr 2008.Edmund Neuß erarbeitet für den AK-Heimat eine 3D-Rekonstruktion der früheren Bebauung des Gottfried-Velten-Platzes und der näheren Umgebung. Diese beeindruckende Animation gibt die Bebauung aus dem Jahre 1960 wieder, die der Errichtung des Gottfried-Velten-Platzes und des Möbelhauses Rupperath weichen musste.
  • Im Februar 2009 erhielt der Arbeitskreis Heimat Heimerzheim den „Liberalen Förderpreis” der FDP für seine   ehrenamtliche Arbeit.
  • Es gibt wieder Ansichtskarten von Heimerzheim zu kaufen, die der AK-Heimat erstellt hat. (Schreibwaren Kurscheidt und Bookcomany, Heimerzheim).
  • Volkstrauertag 2009. Auf die Initiative das AK-Heimat hin konnte auf dem Heimerzheimer Ehrenfriedhof eine Legendentafel installiert werden, auf der die Geschehnisse des Bombenangriffes am 3. März 1945 auf Heimerzheim dokumentiert sind. Mit dieser Tafel ist die Erinnerung verbunden, dass der Ehrenfriedhof vor 50 Jahren (1959) eingeweiht wurde.
  • Weihnachten 2009. Der AK-Heimat hat nach mehreren Versuchen das historische „Glockenbeiern” oder „Bamschlagen” wieder eingeführt. Dieser alte Brauch, kirchliche Feste auf eine besondere Art einzuläuten, war fast in Vergessenheit geraten.
  • Im Frühjahr 2010 brachte der AK- Heimat eine Broschüre heraus mit dem Titel „Erlebniswanderweg, Heimerzheim und Umgebung, für Fahrrad und zu Fuß”. (Initiator: Bernhard Prause) Hierin sind auf einem Rundkurs von nur 15 km viele interessante Sehenswürdigkeiten rund um den „Kirchturm Heimerzheim” aufgeführt. Am Ende der Tour lädt der Wanderführer zu verschiedenen Einkehrmöglichkeiten im Heimerzheimer Ortskern ein.
  • Im Sommer 2010 wird von Josef Bohnen aus Straßfeld das „Lange Kreuz” an der Gemarkungsgrenze Heimerzheim - Straßfeld in Eigeninitiative aufwändig renoviert. Der AK- Heimat erarbeitet aus den historischen Recherchen von Rudolf Bölkow eine Hinweistafel, die über die Story des Kreuzes Auskunft gibt.
  • Im Mai 2011 wird das „Schäfers Kreuz”am südlichen Ortsausgang von Heimerzheim ebenfalls mit einer Hinweistafel auf die „Schäfer-Legende” hingewiesen.
  • Im Frühjahr 2011 besteht der „Arbeitskreis Heimat Heimerzheim” 15 Jahre lang. In einer kleinen Feierstunde wird am 2. April das in Vorbereitung befindliche und vom LVR gefördert Buch „Heimerzheim 1945 bis 1969″  erscheinen. Auch das 2005 erschienene und derzeit vergriffene Buch „Heimerzheim 1933 bis 1945″ wird in der 2. Auflage wieder vorliegen.
für die Auflistung verantwortlich: Georg Schmidberger, Vorsitz AK-Heimat Heimerzheim
Stand: 02/2011

Heimatbote 12 und 13 lesen

19. Dezember 2010

Die Ausgaben 12 und 13 des Heimatboten können Sie ab sofort hier in unserem Archiv online lesen oder herunterladen!

Heimatbote Nr. 12Heimatbote Nr. 13

Neue Ansichtskarte aus Heimerzheim

10. Oktober 2010

Ansichtskarte 002 2010

erhältlich bei: Schreibwaren Kurscheidt und Bookcompanie

Das alte Lager und Getreidesilo “Untere Erft”

6. September 2008

Das alte Lager und Getreidesilo „Untere Erft” ging im Jahre 1991 von der damaligen Besitzerfamilie Hambach (Pächter war zuletzt die Landwarengenossenschaft “Untere Erft” in Bliesheim, daher der jetzige Name und die Wandbeschriftung) in den Besitz der Gemeinde Swisttal. Seit rund 16 Jahren ist das Gebäude ohne Nutzung. Das Ensemble ist über 100 Jahre alt und stellt in Verbindung mit dem alten Kloster eine bis heute ortsprägende Einheit im Heimerzheimer Ortskern dar.
Der Arbeitskreis Heimat Heimerzheim, eingebunden in den Ortsausschuss für Heimat und Kulturpflege e.V., hat sich Anfang Mai 2008 bei der Gemeinde Swisttal um eine sinnvolle Nutzung des Ensembles „Untere Erft” beworben.
Heute wollen wir unsere Ideen auch der Öffentlichkeit vorstellen.


um 1916, damaliger Besitzer Gerhard Wirtz, im gehörte auch Gaststätte und Tanzsaal


2008, mit Kloster eine ortsprägende Einheit im Heimerzheimer Dorfkern

Im wesentlichen stehen zwei unterschiedlich große Räume zur Verfügung:

1. Büro/ Altes Kontor

Es handelt sich um einen rd. 20 qm großen Raum, dem ein langer schmaler Raum von etwa 4 qm vorgelagert ist. Beide Räume sind im Gesamtkomplex integriert und dienten früher als Büroräume. Ein separater Außeneingang, über dem noch der Schriftzug „Büro” zu lesen ist, führt in diese Räume. Über Holztreppen gelangt man in das „Alte Lager” und in das „Obergeschoss” des „Alten Kontors”. Hier befindet sich noch eine alte Getreidetrocknungsanlage.
Alle historischen Einbauten der Getreideförderung und der Getreideaufbereitung sollen hier erhalten bleiben und zu einen musealen Objekt für die interessierte Öffentlichkeit hergerichtet werden. Sie sollen dem Arbeitskreis Heimat gleichzeitig als Archiv-, Lager- und Arbeitsräume dienen.


Eingang „Büro/ Altes Kontor”


„Büro / Altes Kontor” alte Einbauten Zugang zum großen Lager


Getreidereinigungsanlage (Windsichter) im Obergeschoss

Diese Lösung bietet sich an, da die erforderlichen Arbeiten überschaubar sind und so die Nutzung des „Alten Kontors” mit dem „Obergeschoss” für den Arbeitskreis Heimat relativ schnell erfolgen kann, unabhängig von anderen Nutzungsvorschlägen für das „Große Lager” im übrigen Gebäude- Ensemble.

2. Großer Lagerraum, Getreidesilo

Dieser Raum ist etwa 65 qm groß. Entsprechend saniert und ausgebaut, könnte die Gemeinde hier z. B. das Bürgerbüro Heimerzheim in Verbindung mit der Polizeiwache und einem Tourismus- Informations- Punkt (i-Punkt) einrichten.

Auch die Einrichtung eines kleinen Dorfmuseums mit festen und/ oder wechselnden Ausstellungen zwecks Präsentation alten dörflichen Lebens wäre möglich sowie ein Vortrags-, Ausstellungs- und Präsentationsraum.


Innenraum „Großes Lager”, Abgang zum „Büro/Altes Kontor”


Innenraum „Großes Lager”; Getreidesilos aus Holz mit Absackeinrichtung


Innenraum „Altes Lager”, schöner Blick nach Draußen

Die vom Arbeitskreis Heimat vorgeschlagenen Ideen sollen das Ortsbild von Heimerzheim verbessern und die Attraktivität steigern. Die Gemeinde könnte als Eigentümerin ihrer Verantwortung nachkommen und das Gebäude „Untere Erft” wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen.

Wir möchten hiermit die Heimerzheimer Bürgerinnen und Bürger aufrufen, ihre Ideen und Vorschläge zur „Unteren Erft” an den Arbeitskreis Heimat zu richten und somit ihr Interesse für das historische Gebäude zu bekunden. Ihre Ideen und Vorschläge sollen die Aktivitäten des Arbeitskreises Heimat begleiten.

Ansprechpartner:

Manfred Lütz 02254-600290
Georg Schmidberger 02254-8301196

Hallo Heimerzheim!

20. November 2007

OHK MännchenWillkommen zur neuen Internet-Präsenz des Arbeitskreis Heimat im Ortsausschuss für Heimat- und Kulturpflege Heimerzheim e. V.

An dieser Stelle möchten wir Sie zukünftig über Veranstaltungen, Projekte und andere interessante Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.